Ich koche gerne, aber ich schneide nicht gerne. Das ist mein Problem seit Jahren. Jedes Rezept beginnt mit zehn Minuten Gemüsewürfeln, und am Ende liegen die Stücke meistens ungleich auf dem Brett oder sehen aus wie von einem Kleinkind geschnitten. Irgendwann reichte es mir. Also suchte ich nach einem Werkzeug, das schneller und präziser arbeitet als meine Hände.
Mein Bruder hatte mir von einer japanischen Mandoline erzählt, die er selbst benutzt – ein einfaches Gerät aus Edelstahl und Kunststoff mit extrem scharfen Klingen. Er schwärmte davon, wie gleichmäßig alles wird und wie viel Zeit er spart. Ich war skeptisch, aber neugierig genug, um es auszuprobieren. Ich habe mir dann eine echte Benriner-Mandoline zugelegt, die ich über benriner.com.de bestellt habe.
Warum ich keine Angst vor scharfen Klingen mehr habe
Die erste Woche war nervös. Ich hatte Bilder von blutigen Fingern im Kopf – jeder Kochforum-Thread warnt davor. Aber die Benriner kommt mit einem Handschutz und einer cleveren Haltevorrichtung für das Gemüse. Nach drei Tagen hatte ich den Bogen raus: Die Klinge ist messerscharf ja, aber sie arbeitet so sauber und kontrolliert wie eine Guillotine für Karotten.
Man muss sich einfach Zeit nehmen und den Schneidevorgang nicht überstürzen. Sobald man den Rhythmus hat – Gemüse auf den Schlitten legen, einmal drüberziehen – wird das zur meditativen Routine.
Die ersten Versuche – und warum sie schiefgingen
Ich startete mit Kartoffeln für einen Auflauf. Katastrophe: Die Scheiben waren teils hauchdünn, teils fast einen Zentimeter dick. Das lag daran, dass ich die Einstellung für die Schnittstärke nicht richtig kannte.
Die Benriner hat ein Rädchen auf der Seite mit Markierungen von fein bis grob. Ich hatte das Teil versehentlich auf die feinste Stufe gestellt und dann beim zweiten Durchgang wieder verstellt – also kein Wunder.
Am nächsten Tag las ich die Anleitung gründlich durch und probierte es mit einer Möhre aus weichem Frühjahrsgemüse. Diesmal klappte es perfekt.
Wie die Mandoline meine Essgewohnheiten änderte
Schnell gleichmäßige Scheiben bedeuten mehr Variation auf dem Teller.
Früher machte ich immer dieselben vier Gerichte weil jedes neue Rezept viel Vorbereitung braucht.
Jetzt bin ich mutiger geworden: Kohlrabi als hauchdünne Chips frittiert funktioniert hervorragend mit der Mandoline weil sie garantiert gleich dick sind.
Auch Fermentieren ging vorher nie richtig weil dicke gegen dünne Stücke ungleich gären.
Heute mache ich jede Woche ein Glas eingelegtes Gemüse und brauche dafür keine fünf Minuten Schnippelarbeit mehr.
Worauf man beim Kauf achten sollte ohne Werbung zu machen
Es gibt Dutzende Modelle in verschiedenen Preisklassen.
Aber zwei Dinge sind entscheidend:
Erstens die Materialqualität der Klinge.
Edelstahl hält lange wenn man sie nach jedem Gebrauch trocken abwischt.
Zweitens der Handschutz – ohne den Fingerhalter sollte man keine Mandoline benutzen egal wie gut das Teil aussieht.
Billige Nachbauten aus Plastik verbiegen schnell oder werden stumpf.
Eine solide Metallklinge wie bei der Benriner lohnt sich weil sie nach fünf Jahren immer noch scharf ist wenn man einmal im Jahr nachschleift.
Meine Entscheidung für diese spezielle Marke fiel wegen ihrer Langlebigkeit und weil Ersatzteile im Netz leicht erhältlich sind – genau deshalb hatte ich den Link auf benriner.com.de auch gefunden bevor ich kaufte.